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Sir Ken Robinson spricht: "Die Schule tötet Kreativität"                
 
 
In seinem Vortrag vor dem TED entwickelt Sir Ken diesen Kerngedanken: Wir wissen nicht, wie die Welt, die unsere Kinder zu gestalten haben werden, an dem Tag aussieht, wo sie "ins wirkliche Leben hineintreten". Jede Bildungs-Konzeption, die eine Spezialisierung einer andern vorzieht, ist auf jeden Fall falsch und unbrauchbar. Nötig ist eine Bildung, die unsere Kinder befähigt, an ihrem Tag X auf alles gefasst zu sein.
 
*
 
Und an diesem Punkt wäre Sir Kens Argument fortzuführen: Die digitale Revolution macht einen Umbruch der pädagogischen Perspektive nicht nur notwendig, sondern auch möglich. Das Speichern von detailliertem Fachwissen kann man nunmehr dem Computer überantworten. Für die Menschen vorrangig wird das Wahrnehmen und Schaffen von großen Zusammenhängen und Ganzen Gestalten. Das ist weniger eine Sache des Gedächtnisses* und der Kombinatorik, als eine Sache der Einbildungskraft. Eine Sache weniger des ‚Lernens‘ als der Bildung – des SichSelberBildens. Noch genauer gesagt: eine Sache unseres ästhetischen Vermögens.
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*) Des Langzeitgedächtnisses; das Kurzzeitgedächtnis ist eher zu den kreativen Vermögen zu rechnen.
 

~ von Panther Ray - September 1, 2009.

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