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		<title>Intrinsische Moral (?)</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 21:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[15. Dezember 2010, Neue Zürcher Zeitung Zum Helfen geboren Michael Tomasello über Kooperation und Hilfsbereitschaft unserer Jüngsten Von Hans-Georg Deggau Das schmale Bändchen, dessen Haupttext kaum siebzig Seiten umfasst, bietet einen glänzenden Forschungsbericht aus dem Feld der evolutionären Anthropologie. Der Autor, Michael Tomasello, empirischer Psychologe und Primatenforscher, Co-Direktor des Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2171&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15. Dezember 2010, Neue Zürcher Zeitung</p>
<h1><strong>Zum Helfen geboren</strong></h1>
<h2>Michael Tomasello über Kooperation und Hilfsbereitschaft unserer Jüngsten</h2>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><em>Von Hans-Georg Deggau </em></span></p>
<p>Das schmale Bändchen, dessen Haupttext kaum  siebzig Seiten umfasst, bietet einen glänzenden Forschungsbericht aus  dem Feld der evolutionären Anthropologie. Der Autor, Michael Tomasello,  empirischer Psychologe und Primatenforscher, Co-Direktor des Instituts  für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Träger des Hegel-Preises  der Stadt Stuttgart, stellt seine Forschungen und Thesen,  Fragestellungen und empirischen Ansätze vor. Beispielhaft ein  zusammenfassender Bericht über einige Experimente: «Kleinkinder im Alter  zwischen 14 und 18 Monaten begegnen einem nicht verwandten Erwachsenen.  Der Erwachsene steht vor einem kleinen Problem, und die Kleinkinder  helfen ihm, es zu lösen. Dabei tun sie alles Mögliche, vom Herbeiholen  nicht erreichbarer Gegenstände bis hin zum Öffnen von Schranktüren.» –  Man stellt sich vor, wie die Kleinen zum Schrank krabbeln, um die Türe  zu öffnen, auf vermisste Gegenstände zeigen oder einen besorgten  Gesichtsausdruck erkennen lassen, wenn ein Erwachsener einen anderen  schlecht behandelt.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">Strafen und Belohnen hilft nicht</span></p>
<p>Aber warum ist das wichtig? Hinter den Versuchsanordnungen und dem  Einsatz der «unzivilisierten» Probanden steckt eine einfache Überlegung:  Legen Kinder, die noch nicht einmal sprechen können, altruistische  Verhaltensweisen an den Tag, so scheint der Beweis geführt: Der Mensch  ist gut. «Kinder sind von Natur aus altruistisch.» – Mit diesem Ergebnis  des ersten Kapitels ist in evolutionärer Perspektive nicht viel  gewonnen. Es ist noch ein weiter Weg bis zu den sozialen Institutionen,  den das zweite Kapitel aufzeigen soll. Zentral ist dabei das Phänomen  der geteilten Intentionalität. Anders als Affen sind Menschen in der  Lage, einander zu vertrauen und zu kooperieren, gemeinsam Ziele zu  verfolgen. Es bildet sich ein Wir-Gefühl, es bilden sich Rechte und  Pflichten; die Kooperation wird freilich im Laufe des Heranwachsens  «selektiv». Die nötige Koordination und Kommunikation lässt sich bereits  bei Kindern im Alter zwischen 14 und 24 Monaten feststellen. Sie  entwickeln eine Art arbeitsteiliger Rollenverteilung, gemeinsame  Aufmerksamkeit und überindividuelle Perspektiven, die eine gewisse  Normativität einschliessen. Die Experimente liefern eine weitere  wichtige Erkenntnis: Belohnung und Bestrafung fördern das altruistische  Verhalten von Kindern nicht – im Gegenteil: «Intrinsische» Motivationen  werden dadurch «extrinsisch» unterlaufen.</p>
<p>Kurze Stellungnahmen von drei Kolleginnen und einem Kollegen  Tomasellos aus den USA erweitern die Perspektiven. So thematisiert Joan  B. Silk die Rolle des Altruismus und der widersprüchlichen Interessen  der Einzelnen. Dass auch Kinder unter 12 Monaten bereits Erfahrungen  gemacht und Erwartungen gebildet haben, von denen ihr Mitgefühl abhängt,  betont Carol S. Dweck. Eine Entkoppelung von Kooperation und geteilter  Intentionalität hält Brian Skyrms für möglich. Elizabeth S. Spelke fragt  nach der Abgrenzung von universellen und erworbenen Eigenschaften und  betont die Rolle der Sprache.</p>
<p>Die Überlegungen Tomasellos werden damit bereits argumentativ auf den  Prüfstand gestellt. Ihre hohe Plausibilität zeigt erst bei genauerem  Zusehen Risse. Die Darstellung lässt sich zum guten Teil in Begriffen  traditioneller Problemstellungen formulieren. Dazu zählen  beispielsweise: die Differenz zwischen Mensch und Tier; die Frage nach  dem Wesen des Menschen; die Rolle der Vererbung; das Verhältnis von  Phylogenese zu Ontogenese; die Beziehung zwischen innerem Geschehen und  äusserem Ausdruck.</p>
<p>Greifen wir exemplarisch zur zuletzt genannten Problematik eine  unscheinbare Stelle heraus. Bei einem Experiment mit 18 bis 24 Monate  alten Kindern wurden deren Reaktionen beobachtet. Ihr Gesichtsausdruck  wurde «von einem unabhängigen Beobachter zuverlässig als &lt;besorgt&gt;  codiert». Von dieser Beurteilung hing die Bewertung des Experiments ab.  Doch diese Codierung ist nicht so einfach, wie es scheint. Die Frage  lautet: Zeigen sich Gefühle direkt im Gesichtsausdruck? Darwin hatte mit  seiner 1872 publizierten Studie «Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei  dem Menschen und den Tieren» ein ganzes Buch benötigt, um diese Frage zu  bejahen. Gegen diese im 20. Jahrhundert von Paul Ekman vielfach  forcierte These hat sich Widerspruch erhoben.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">Anspruchsvolle Voraussetzungen</span></p>
<p>Die behauptete kulturelle Invarianz der Bedeutung des  Gesichtsausdrucks ist problematisch. Gegen solche Ausdrucksuniversalien  ist Verschiedenes einzuwenden: Kinder können schon sehr früh «Gesichter  machen»; Gehirnforscher sprechen von frühen zerebralen Prägungen, die  sozial determiniert sind; und eine Reflexion auf die Rolle des  Beobachters fehlt bei Tomasello ganz. Unbesehen wird davon ausgegangen,  dass der Gesichtsausdruck des Kindes nicht als Textur einer arbiträren  Sprache zu lesen sei. Vielmehr wird postuliert, dass die Kinder  unmittelbar zum Ausdruck bringen, was sie fühlen. Der Beobachter soll  die inneren Vorgänge bei den «naturnahen» Probanden unmittelbar  verstehen können. Dass auch die «natürlichste» Natur nur kulturell  gelesen werden kann, wird nicht berücksichtigt.</p>
<p>Vielleicht kommen auch deswegen die theoretisch anspruchsvollen  Voraussetzungen des Experimentaldesigns kaum in den Blick. Welche  Prozesse vorsprachlicher Ich-Bildung laufen ab? Wie können einjährige  Kinder sich und andere verstehen, sich Vorstellungen über Zeit, Zwecke  und Mittel oder Werkzeuge bilden? – Viele Fragen bleiben offen.  Insgesamt aber ist da in der Edition Unseld ein anregendes und  nachdenklich stimmendes Büchlein erschienen.</p>
<div><span style="color:#c0c0c0;">Michael Tomasello: Warum wir kooperieren. Aus dem Englischen von Henriette Zeidler. Suhrkamp, Berlin 2010. 141 S., Fr. 18.90.</span></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2171/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2171/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2171&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>ADHS &amp; Ritalin.</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 08:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Miscellanea]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Ritalin]]></category>
		<category><![CDATA[strengere Vorschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[aus FAZ.NET, 16. 12. 2010 Immer mit der Ruhe! Mit neuen Richtlinien für Diagnose und Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms (ADS) und Hyperaktivitätssyndroms (HDAS) sollen Medikamente wie Ritalin nicht mehr so schnell verschrieben werden können. Von Inka Wahl Methylphenidat, vulgo Ritalin Die Verordnung von psychoaktiven Stimulantien wie dem Methylphenidat, Handelsname Ritalin, ist deutlich verschärft worden. Damit dürfte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2169&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aus <em>FAZ.NET, </em>16. 12. 2010</p>
<h2></h2>
<h1><strong>Immer mit der Ruhe!</strong></h1>
<p><span style="color:#808080;"><strong>Mit neuen  Richtlinien für Diagnose und Behandlung des  Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms (ADS) und Hyperaktivitätssyndroms (HDAS)  sollen Medikamente wie Ritalin nicht mehr so schnell verschrieben  werden können.</strong></span></p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><em>Von Inka Wahl</em></span></p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE6B7294285E5649749EDAC9E10DC31CE7%7EATpl%7EEcommon%7ESMed.html"><img title="Methylphenidat, vulgo Ritalin" src="http://www.faz.net/m/%7B4DB26DBE-0437-4026-81D7-B9408263BD54%7Dg225_4.jpg" alt="Methylphenidat, vulgo Ritalin" width="225" height="331" /></a>Methylphenidat, vulgo Ritalin</p>
<p>Die  Verordnung von psychoaktiven Stimulantien wie dem Methylphenidat,  Handelsname Ritalin, ist deutlich verschärft worden. Damit dürfte sich  auch die Behandlung von &#8222;zappeligen&#8220; Kindern weiter verändern. Der  Gemeinsame Bundesausschuss hatte die Arzneimittelrichtlinie so geändert,  dass die Diagnosen Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) oder ADS  verbunden mit dem Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) seit Beginn dieses  Monats nicht mehr allein aufgrund einzelner Symptome gestellt werden  können. Fachärzte müssen die Kinder quasi zuerst begutachten und  gegebenenfalls verhaltenstherapeutisch behandeln. &#8222;ADHS wird häufig  ungerechtfertigt schon dann diagnostiziert, wenn nur ein Kriterium wie  erhöhte Ablenkbarkeit erfüllt ist&#8220;, sagt Gerd Lehmkuhl von der  Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Köln.</p>
<p>Außerdem  dürfen nun nur noch diejenigen das Arzneimittel verschreiben, die sich  als Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen  ausweisen können, etwa Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin oder  Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Kinderpsychotherapie.  Hausärzte dürfen nur noch unter Aufsicht der Fachkollegen das Medikament  verordnen, um die Versorgung auf dem Land zu sichern.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">Mittel letzter Wahl</span></p>
<p>Mit der neuen Richtlinie hat der  Bundesausschuss auf die Risikobewertung der Europäischen  Arzneimittelbehörde reagiert. Diese hatte bereits im vergangenen Jahr  gefordert, die langfristige Wirkung von Methylphenidat auf das Wachstum,  die Entwicklung der Hirnfunktionen und das Herz-Kreislauf-System  systematisch zu erforschen. In den Fachinformationen verschiedener  Arzneimittelhersteller werden als häufige Nebenwirkungen des Wirkstoffs  unter anderem Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen, Appetitverlust,  Haarausfall und Juckreiz genannt sowie Wachstumsverzögerungen bei einer  Langzeitanwendung von mehr als einem Jahr.</p>
<p>Ein bis zehn Prozent  der Konsumenten seien von diesen Nebenwirkungen betroffen. Wie sich die  Einnahme dieses Medikaments jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg  auswirkt, ist bislang in kontrollierten Studien kaum untersucht.</p>
<div>
<div>Zum Thema</div>
<div id="LinkListeContent">
<ul>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE9E4D643E134A404A95FD77EC25626BB1%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Sind wir alle hyperaktiv?</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EEF8A67BE4582C4DDAB4731E0EA5518080%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">ADHS: Zappeln, bis der Arzt kommt</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc%7EE6DD4653C43F046F48666D37672E4F818%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Ritalin: Stoff für die Synapsen</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<p>Schon bisher galt in der Arzneimittelrichtlinie die Verordnung von  Methylphenidat zur Therapie des &#8222;Zappelphilipp&#8220;- Syndroms als Mittel der  letzten Wahl. Nur wenn sich andere Maßnahmen allein als unzureichend  erwiesen hätten, so heißt es dort, könne das Medikament bei Kindern ab  sechs Jahren und Jugendlichen ausnahmsweise verordnet werden und auch  nur &#8222;im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie&#8220;. So gibt die  Leitlinie zur Behandlung hyperkinetischer Störungen der  Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen  Fachgesellschaften vor, das betroffene Kind alleine oder gemeinsam mit  den Eltern psychotherapeutisch zu behandeln sowie Erzieher und Lehrer  einzubeziehen und über die Erkrankung aufzuklären. Wenn sich eine  intensive psychologische Therapie nicht als wirkungsvoll erwiesen habe  und die Symptome der Erkrankung wie Überaktivität, Unaufmerksamkeit und  Impulsivität die Beziehung des Kindes zu seinen Eltern oder dessen  Einbindung in das schulische Umfeld weiterhin stark belasteten, gilt das  Medikament als wirkungsvoll.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">Strengere Diagnosekriterien</span></p>
<p>Die  Abgrenzung zwischen noch normalem Verhalten und einer hyperkinetischen  Störung ist Lehmkuhl zufolge in der Praxis oft schwierig. Dass es nicht  leicht fällt stillzusitzen, geduldig und konzentriert zu sein, weiß  jedes Kind. Ob der Bewegungsdrang eines Kindes, Ungeduld und leichte  Ablenkbarkeit eben noch kindgemäß oder doch über die Maßen ausgeprägt  und deshalb behandlungswürdig sind, erfordert weitere  Entscheidungskriterien. Eine entsprechende Diagnose sei erst dann  gerechtfertigt, wenn ein Kind schon vor seinem sechsten Lebensjahr,  beginnend über mindestens ein halbes Jahr hinweg, in mindestens zwei  Lebensbereichen, beispielsweise in der Schule und im familiären Umfeld,  verglichen mit seinen Altersgenossen, stetig durch starke körperliche  Unruhe auffällt und es nicht vermag, sich auf eine Sache zu  konzentrieren.</p>
<p>Mit der Neuregelung wird eine Entwicklung  unterstützt, die im Grunde schon auf dem Weg war. So zeigte eine Analyse  von Krankenkassendaten im Land Hessen, die unlängst im Deutschen  Ärzteblatt veröffentlicht wurde, dass Allgemeinärzte und Kinderärzte im  Jahr 2007 weniger häufig Methylphenidat verordneten als im Jahr 2000,  während in den Ambulanzen der Kinder- und Jugendpsychiatrie die  Verordnung des Medikaments in diesem Zeitraum um mehr als das Dreifache  gestiegen ist. Die Gruppe um Ingrid Schubert von der Universität Köln  fand in dieser Analyse von 50 000 Kindern und Jugendlichen zudem heraus,  dass etwa einem Prozent aller Kinder und Jugendlichen im Jahr 2007  mindestens einmal Methylphenidat verordnet worden war. Das ist im  Vergleich zum Jahr 2000 eine Verdoppelung. Auch die mittlere Tagesdosis  pro Patient ist um rund 80 Prozent gestiegen.</p>
<p>Bei einer  längerfristigen Behandlung mit Methylphenidat verlangt die neue  Arzneimittel-Richtlinie nun außerdem regelmäßige Einnahmepausen. &#8222;Wir  müssen immer wieder überprüfen, ob wir auf das Medikament verzichten  können&#8220;, sagt Lehmkuhl.</p>
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			<media:title type="html">Methylphenidat, vulgo Ritalin</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Singen.</title>
		<link>http://jochenebmeier.wordpress.com/2010/12/15/singen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 07:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[frühe Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[singen]]></category>

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		<description><![CDATA[Singen ist Kraftfutter für Kinderhirne Torsten Schaletzke Pressestelle Universität Bielefeld 14.12.2010 15:00 Empirische Befunde für eine lange gehegte Vermutung Gerade in den ersten Lebensjahren müssen Kinder wieder viel mehr Gelegenheit zum spielerischen Singen haben, als dies heute der Fall ist. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen Studie mit 500 Kindergartenkindern, die von Dr. Thomas [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2166&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Singen ist Kraftfutter für Kinderhirne</h1>
<p>Torsten Schaletzke</p>
<p>Pressestelle</p>
<p>Universität Bielefeld</p>
<p>14.12.2010 15:00</p>
<h2>Empirische Befunde für eine lange gehegte Vermutung</h2>
<p>Gerade in den ersten Lebensjahren müssen Kinder wieder viel mehr Gelegenheit zum spielerischen Singen haben, als dies heute der Fall ist. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen Studie mit 500 Kindergartenkindern, die von Dr. Thomas Blank (Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld) und Dr. Karl Adamek (Universität Münster) gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Münster durchgeführt wurde. Danach wurden viel singende Kinder nach ärztlichen Befunden zu 88 Prozent, wenig singende Kinder hingegen nur zu 44 Prozent als regelschulfähig beurteilt.</p>
<p>Die Studie liefert erstmals überzeugende empirische Belege dafür, dass spielerisches Singen in bisher völlig unterschätztem, aber unersetzbaren Maße die Entwicklung von Kindergartenkindern in allen körperlichen, geistigen und sozialen Bereichen fördert. Dies gilt besonders für ihre Sprachentwicklung, ihr Sozialverhaltens und ihre Aggressionsbewältigung. Jedes Kind kann von vermehrtem Singen vielfältig profitieren, insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Schichten. Eine Erklärung für diese Befunde liefern neurobiologische und physiologische Studien, wonach Singen unter anderem zur vermehrten Produktion von Glücks- und zum Abbau von Aggressionshormonen führt. Deshalb bezeichnet der bekannte Göttinger Neurobiologe und Experte für die frühkindliche Hirnentwicklung Gerald Hüther auch das Singen als „Kraftfutter für Kinderhirne“. Wer die natürliche Fähigkeit zu singen hingegen nicht entwickeln kann, hat demnach Nachteile im Leben.</p>
<p>Sämtliche Ergebnisse dieser Studie haben Thomas Blank und Karl Adamek unter dem Titel „Singen in der Kindheit &#8211; Eine empirische Studie zur Gesundheit und Schulfähigkeit von Kindergartenkindern und das Canto elementar Konzept zum Praxistransfer“ im Waxmann Verlag (Münster) veröffentlicht.</p>
<p>Kontakt:<br />
Dr. Thomas Blank, Universität Bielefeld<br />
Fakultät für Soziologie<br />
E-Mail: thomas.blank@uni-bielefeld.de</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2166/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2166&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>10 Jahre PISA.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 10:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder so weit&#8230; Zum zehnjährigen Jubiläum wiederholt das PISA-Konsortium in diesem Jahr die Testanordnung vom ersten Durchgang &#8211; Leskompetenz und mathematisches Verständnis. Unabhängig von den diesjährigen Testergebnissen gilt immer noch, was schon vor zehn Jahren zu sagen war: - Pisa im Wortlaut -Nach Pisa &#8211; Parteienstreit und Paradigmenwechsel Mit dem nicht unerheblichen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2146&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jochenebmeier.files.wordpress.com/2010/12/sandsturm.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2155" title="sandsturm" src="http://jochenebmeier.files.wordpress.com/2010/12/sandsturm.jpg?w=497&#038;h=317" alt="" width="497" height="317" /></a></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Es ist mal wieder so weit&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Zum zehnjährigen Jubiläum wiederholt das PISA-Konsortium in diesem Jahr die Testanordnung vom ersten Durchgang &#8211; Leskompetenz und mathematisches Verständnis.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Unabhängig von den diesjährigen Testergebnissen gilt immer noch, was schon vor zehn Jahren zu sagen war:</span></p>
<p><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><a href="http://jochenebmeier.wordpress.com/2008/11/18/nach-pisa/">- Pisa im Wortlaut</a></span></em></p>
<p><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><a href="http://jochenebmeier.wordpress.com/2008/11/18/nach-pisa/">-Nach Pisa &#8211; Parteienstreit und Paradigmenwechsel</a></span></em></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Mit dem nicht unerheblichen Zusatz, dass inzwische klargestellt ist, dass PISA kei  <em>wissenschaftliches</em> Unternehmen ist, sondern ein<em> tool</em> zur Politikberatung. Wer sich darauf einmal eingelassen hat, darf sich nicht mehr beklagen, dass die Politiker dann doch wieder nur das tun, was sie sowieso schon  für vorteilhaft hielten:</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><a href="http://pisawortlaut.wordpress.com/zur-kritik-an-pisa/">-<em> Zur Kritik an Pisa</em></a></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Es bleibt dabi:</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Pisa-Studien sagen <em><span style="color:#c0c0c0;">NICHTS</span></em> über Schulstrukturen;</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">und sie sagen<em> <span style="color:#c0c0c0;">NICHTS</span></em> über Lehrpläne &#8211; dafür sind sie nicht gemacht.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Welche &#8222;Schussfolgerungen&#8220; die Bildungsministerien aus ihnen ziehen wollen, ist ganz ihrem Gutdünken überlassen.<br />
</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2146/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2146&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>World of Warcraft.</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 23:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[World of warcraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Computerspiele im Fokus der Forschung Katrin Braun Pressestelle Universität Duisburg-Essen 03.12.2010 16:01&#62; Es ist eine fantastische Welt, bevölkert mit Menschen, Elfen, Orcs und vielen anderen Völkern. Eine Welt, in der sich Helden in gewaltigen Schlachten bewähren und Schätze nur darauf warten, gefunden zu werden. Es ist die World of Warcraft (WoW). Mehr als zehn Millionen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2140&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://jochenebmeier.files.wordpress.com/2010/12/wow_cataclysm_screen_18.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2143" title="wow_cataclysm_screen_18" src="http://jochenebmeier.files.wordpress.com/2010/12/wow_cataclysm_screen_18.jpg?w=497&#038;h=372" alt="" width="497" height="372" /></a></h1>
<h1>Computerspiele im Fokus der Forschung</h1>
<p>Katrin Braun<br />
Pressestelle<br />
Universität Duisburg-Essen</p>
<p>03.12.2010 16:01&gt;</p>
<p>Es  ist eine fantastische Welt, bevölkert mit Menschen, Elfen, Orcs und  vielen anderen Völkern. Eine Welt, in der sich Helden in gewaltigen  Schlachten bewähren und Schätze nur darauf warten, gefunden zu werden.  Es ist die <em>World of Warcraf</em>t (WoW). Mehr als zehn Millionen Menschen  tauchen regelmäßig in das weltweit erfolgreichste Online-Abenteuer ein.  Trotzdem ist dieses Phänomen bisher kaum erforscht. Der <em>Arbeitskreis  Digital-Game &amp; -Gaming Forschung</em> der Universität Duisburg-Essen  (UDE) will dies ändern und untersucht seit drei Jahren verschiedene  Aspekte von Computerspielen. Nun legt er erste Erkenntnisse zur  Motivation und zu sozialen Gruppen der World of Warcraft vor.</p>
<p>Das  Klischee des <em>WoW</em>-Spielers ist sehr negativ: Keine echten Freunde, kaum  Bewegung und Stunden über Stunden vorm Rechner. Diese Vorurteile bedient  der Arbeitskreis nicht. „Wir haben uns bewusst für Leute entschieden,  bei denen man denkt, die spielen nicht“, erklärt Projektleiter Diego  Compagna. Im Blick der Forscher waren Männer und Frauen zwischen 21 und  40 Jahren, die studieren und dabei arbeiten oder bereits komplett im  Beruf stehen. „Diese Gruppe ist kaum erforscht, eben weil sie in der  Gesellschaft nicht auffällt.“</p>
<p>Bei ihren Interviews und Onlinebefragungen machten die Wissenschaftler  interessante Entdeckungen – gerade was die soziale Kompetenz der Spieler  angeht. So fanden sie heraus, dass die größte Motivation das  Miteinander ist. Die Gemeinschaften innerhalb der WoW, die sogenannten  Gilden, spielen eine wichtige Rolle. Einer der Befragten erläutert: „Was  zählt ist, dass man wie bei einem Sportverein etwas gemeinsam macht.  Dabei können tolle Freundschaften entstehen, auch reale.“</p>
<p>„Der Vergleich mit Sportvereinen ist sehr treffend“, sagt Stefan  Derpmann, der ebenfalls am Projekt beteiligt ist. So hat der  Arbeitskreis herausgefunden, dass die virtuellen Gruppen genauso wie  reale Gruppen funktionieren. Die Spieler identifizieren sich mit ihren  Gilden, man trifft sich online und redet über Hobbies, Sport, Privates.  Oft verabreden sich die Mitglieder auch im Real-Life – wie sie die reale  Welt nennen. Häufig werden aus den Internetbekannten richtige Freunde.  Daher sind sich die Forscher einig: Soziale Gruppen im Spiel sind eine  Ergänzung des echten Lebens.</p>
<p>Auf der Homepage <a href="http://www.uni-due.de/game-research/" target="_new">http://www.uni-due.de/game-research/</a> stellt der Arbeitskreis seine Ergebnisse vor. Dort sind auch alle  bisherigen und künftigen Arbeiten der Spieleforscher zu finden. So  untersuchen sie beispielsweise das Verhältnis zwischen dem Spieler und  seiner Figur in Rollenspielen oder weibliche Clans im eSport.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.uni-due.de/game-research/" target="_new">http://www.uni-due.de/game-research/</a><br />
Diego Compagna, Tel. 0203/379-3703, diego.compagna@uni-due.de<br />
Stefan Derpmann, Tel. 0203/379-3596, stefan.derpmann@uni-due.de</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2140/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2140&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Intrinsische Moral.</title>
		<link>http://jochenebmeier.wordpress.com/2010/11/24/intrinsische-moral/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 09:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Altruismus]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[frühe Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialverhaltten]]></category>

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		<description><![CDATA[aus Neue Zürcher Zeitung, 24. 11. 2010 Kinder helfen keinen Fiesen Moralabhängiges Sozialverhalten bef. · Kleinkinder helfen andern Menschen schon in frühem Alter, sie sind aber keineswegs allen Mitmenschen gegenüber gleich hilfsbereit, wie dies Wissenschafter bisher angenommen haben. Vielmehr erkennen bereits Dreijährige böse Absichten anderer und lassen destruktiven Menschen deutlich weniger Hilfe zuteilwerden. Dies haben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2134&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jochenebmeier.files.wordpress.com/2010/11/kleine-17984013sqj.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2138" title="kleine 17984013sQJ" src="http://jochenebmeier.files.wordpress.com/2010/11/kleine-17984013sqj.jpg?w=480&#038;h=525" alt="" width="480" height="525" /></a></p>
<p>aus <em>Neue Zürcher Zeitung</em>, 24. 11. 2010</p>
<h1>Kinder helfen keinen Fiesen  <span style="font-family:bbbuk;"><em></em></span></h1>
<p><span style="font-family:bbbuk;"><em>Moralabhängiges Sozialverhalten </em></span></p>
<p><span style="font-family:tlnog;"><strong><em>bef. </em></strong>· Kleinkinder  helfen andern Menschen schon in frühem Alter, sie sind aber keineswegs  allen Mitmenschen gegenüber gleich hilfsbereit, wie dies Wissenschafter  bisher angenommen haben. Vielmehr erkennen bereits Dreijährige böse  Absichten anderer und lassen destruktiven Menschen deutlich weniger  Hilfe zuteilwerden. Dies haben Entwicklungspsychologen um Amrisha Vaish  am Max-Planch-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig mit  Verhaltenstests bei Dreijährigen herausgefunden.¹ Die Kinder reagieren  somit schon früh auf das moralische Verhalten anderer und zeigen Ansätze  eines von Erwachsenen bekannten Verhaltensmusters, nämlich  Hilfsbereitschaft zu erwidern und destruktiven Menschen aus dem Weg zu  gehen oder sie gar abzustrafen.</span></p>
<p><span style="font-family:bbnog;"><strong>Kinder erkennen Absicht </strong></span></p>
<p><span style="font-family:tlnog;">Bei den Tests lernte ein Kind eine  erwachsene Schauspielerin als entweder hilfsbereit oder fies kennen. So  half die Schauspielerin vor den Augen des Kindes einer dritten Person  beispielsweise, eine irrtümlich zerrissene Zeichnung oder eine  fallengelassene Figur zu reparieren, oder sie zeigte sich destruktiv,  indem sie die Zeichnung einer dritten Person absichtlich zerriss oder  eine von dieser Person hergestellte Figur zerstörte. Anschliessend  begannen die Schauspielerin und eine vierte, neutrale Person je mit  einem einfachen Puzzlespiel, zu dem ihnen jeweils ein Teil fehlte, in  dessen Besitz das Kind war. Aus dem Umstand, wem das Kind das fehlende  Puzzleteil allenfalls überreichte, schlossen die Forscher auf dessen  Hilfsbereitschaft. Zeigte sich die Schauspielerin hilfsbereit, erhielt  sie das Teil in 11 von 18 Fällen, zeigte sie sich destruktiv, in 4 von  18 Fällen.</span></p>
<p><span style="font-family:tlnog;">Allerdings ist es nicht nur das  destruktive Handeln, das Kinder mit unterlassener Hilfsbereitschaft  bestraften, sondern auch die Absicht dazu, wie die Wissenschafter mit  weiteren, ähnlich aufgebauten Tests herausfanden. Die Schauspielerin  zerstörte dazu Zeichnung oder Figur unabsichtlich und äusserte ihr  Bedauern darüber, oder sie zeigte die Absicht, das Werk zu zerstören,  schaffte es aber nicht. Hier erhielt die Schauspielerin das fehlende  Puzzleteil in 9 von 18 Fällen, in denen sie das Werk unabsichtlich  zerstörte, und in 6 von 18 Fällen, in denen sie eine bösartige Absicht  zeigte.</span></p>
<p><span style="font-family:bbnog;"><strong>Früher Altruismus </strong></span></p>
<p><span style="font-family:tlnog;">Schon länger bekannt ist, dass  Kinder bereits im frühen Alter altruistisch handeln. Sie helfen anderen  Menschen, auch ohne eine direkte Gegenleistung, und zwar auch fremden,  nichtverwandten Menschen. So halfen etwa eineinhalbjährige Kleinkinder  in Versuchen Erwachsenen in einer unbeholfenen Situation (beispielsweise  mit einem Stapel Zeitschriften in den Händen), einen fallengelassenen  Stift aufzuheben oder ihnen eine Tür zu öffnen. Auch ist bekannt, dass  ein- und zweijährige Kinder bereits emotional auf andere Menschen  eingehen können und gelegentlich weinende Personen trösten.</span></p>
<p><span style="font-family:tlnog;">Zudem weiss man, dass bereits  Säuglinge zwischen hilfsbereitem und destruktivem Verhalten  unterscheiden können und das hilfsbereite Verhalten bevorzugen.  Wissenschafter haben dies in Verhaltensstudien mit 6 Monate alten  Kleinkindern beobachtet. In einer Art Puppenspiel halfen stilisierte  Holzfiguren anderen, einen Berg hochzukommen, oder hinderten sie daran.  Vor die Wahl gestellt, mit welcher Holzfigur die Säuglinge spielen  möchten, zeigten alle 12 jungen Probanden auf die helfende Figur.</span></p>
<p><span style="font-family:ullsg,Helvetica,Arial;"><span style="font-size:x-small;">¹  Child Development, 81, 1661-1669 (2010).</span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2134&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Was Kinder nicht erst lernen müssen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 09:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Miscellanea]]></category>

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		<description><![CDATA[aus New York Times, 16. 11. 2010 By SINDYA N. BHANOO Understanding another’s intent is an important skill for lawyers, and perhaps politicians and businessmen as well, but according to a new study, it is an ability that even toddlers have. Researchers from the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology in Germany report that children [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2129&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>aus <em>New York Times,</em> 16. 11. 2010</div>
<h6>By SINDYA N. BHANOO</h6>
<div>
<p>Understanding another’s intent is an important skill for lawyers, and  perhaps politicians and businessmen as well, but according to a new  study, it is an ability that even toddlers have.</p>
</div>
<p>Researchers from the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology  in Germany report that children as young as 3 are less likely to help a  person after they have seen them harm someone else — in this case adult  actors tearing up or breaking another adult’s drawing or clay bird.</p>
<p>More intriguing is that the toddlers judged a person’s intention. When  one person tried to harm someone else but did not succeed, the  youngsters were less likely to help that person at a later time.</p>
<p>But when they observed a person accidentally cause harm to another, they were more willing to help that person.</p>
<p>“It had been thought for a long time that it was at a later age, only  around age 5 or 6, that children become conscious of other people’s  intentions,” said Amrisha Vaish, one of the study’s authors and a  developmental psychologist at the Max Planck Institute. “To help those  who help others is actually a very sophisticated ability.”</p>
<p>It is a form of cooperation that is thought to have enabled the  emergence and sustenance of human society as it is today, she said.</p>
<p>The research appears in the journal <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/journal/10.1111/%28ISSN%291467-8624">Child Development</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2129/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2129&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Timo Taubertal</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Der entwicklungsbiologische Grund der Pädagogik.</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[AllgemeinePädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsbiologie]]></category>
		<category><![CDATA[lange Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[moderner Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Neanderthaler]]></category>
		<category><![CDATA[sekundäre Nesthocker]]></category>
		<category><![CDATA[Selektionsvorteil]]></category>

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		<description><![CDATA[aus scinexx Homo sapiens-Kinder sind „Nesthocker“ Studie: Lange Kindheit im Vergleich zum Neandertaler-Nachwuchs bietet evolutionären Vorteil Beim Menschen dauert die Kindheit wesentlich länger als beispielsweise beim Schimpansen. Ein ähnliches Muster hat ein internationales Forscherteam jetzt auch beim Vergleich von Menschen- und Neandertaler-Kindern entdeckt: Moderne Menschen werden, indem sie ihren Reifeprozess ausdehnen, im Vergleich zu Schimpansen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2126&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2010/11/4001535.jpg"><img class="size-full wp-image-6551 alignnone" title="4001535" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2010/11/4001535.jpg?w=497&#038;h=299" alt="" width="497" height="299" /></a></p>
<p>aus <em>scinexx</em></p>
<h1><strong>Homo sapiens-Kinder sind </strong></h1>
<h1><strong>„Nesthocker“ </strong></h1>
<h2><em>Studie: Lange Kindheit im Vergleich zum Neandertaler-Nachwuchs bietet evolutionären Vorteil </span></em><strong></strong></h2>
<p><span style="color:#808080;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><strong>Beim Menschen dauert die Kindheit wesentlich länger als  beispielsweise beim Schimpansen. Ein ähnliches Muster hat ein  internationales Forscherteam jetzt auch beim Vergleich von Menschen- und  Neandertaler-Kindern entdeckt: Moderne Menschen werden, indem sie ihren  Reifeprozess ausdehnen, im Vergleich zu Schimpansen und Neandertalern  als Letzte „flügge“. Dieses beschert ihnen jedoch einen einzigartigen  evolutionären Vorteil, schreiben die Wissenschaftler in der  Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“  (PNAS).</strong> <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-bild-12574-2010-11-17-16635.html"><img class="alignleft" style="border:0 none;" src="http://www.scinexx.de/redaktion/wissen_aktuell/bild7/homosapiensm.jpg" border="0" alt="Oberkiefer eines Neandertalerkindes" width="160" height="279" /></a></span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Mithilfe  von Synchrotron-Strahlen, einem präzisen Röntgenverfahren, haben die  Forscher in ihrer neuen Studie das Wachstum von zehn jungen  Neandertaler- und Homo sapiens-Fossilien nachvollzogen und sichtbar  gemacht. Abgesehen von einer Überlappung, die für nahe miteinander  verwandte Arten typisch ist, entdeckten die Forscher auch die  signifikanten Unterschiede in deren Entwicklung.  Trennung der Abstammungslinien vor sechs bis sieben Millionen Jahren  Zwischen nahe verwandten Arten, wie zum Beispiel Mensch und Schimpanse,  existieren zahlreiche Unterschiede. Sie manifestierten sich, als sich  die beiden Abstammungslinien vor sechs bis sieben Millionen Jahren  trennten und beide Arten sich unabhängig voneinander weiter  entwickelten. Forscher wissen jedoch sehr wenig darüber, welche  Veränderungen zur Abspaltung der beiden Linien vom gemeinsamen Vorfahren  führten, wie diese Veränderungen entstanden und wann sie auftraten.  Frühe Menschen besaßen kurze Wachstumsperioden  Ähnlich wie Schimpansen wiesen auch frühe Menschen &#8211; Australopithecinen  und Vertreter der Gattung Homo &#8211; kurze Wachstumsperioden auf. Warum,  wann und in welcher Gruppe früher Menschen die „modernen“  Voraussetzungen zu einer relativ langen Kindheit entstanden sind, ist  ebenfalls noch nicht bekannt.</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Eine der bisher nur wenig verstandenen Veränderungen ist unsere  einzigartige Lebensgeschichte beziehungsweise die Art, in der wir unser  Wachstum, unsere Entwicklung und Fortpflanzungsbemühungen zeitlich  aufeinander abstimmen. Im Vergleich zum Menschen ist die  Lebensgeschichte von Menschenaffen durch eine kürzere  Schwangerschaftsdauer, schnellere Reiferaten nach der Geburt, ein  jüngeres Alter bei der ersten Fortpflanzung, eine kürzere  postreproduktive Periode und eine kürzere Gesamtlebensspanne  gekennzeichnet.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Schimpansen bereits mit 13 geschlechtsreif </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">So erreichen Schimpansen einige Jahre früher als Menschen die  Geschlechtstreife und bringen ihren ersten Nachwuchs im Alter von 13  Jahren zur Welt, Menschen sind durchschnittlich 19 Jahre alt &#8211; ermittelt  an der weltweiten Bevölkerung.  „Die langsame Entwicklung bei Kindern steht im direkten Zusammenhang mit  dem Entstehen menschlicher, sozialer und kultureller Komplexität“, sagt  Jean-Jacques Hublin vom Max-Planck-Institut (MPI) für evolutionäre  Anthropologie in Leipzig, der zusammen mit Kollegen der Harvard  University und der <em>European Synchrotron Radiation Facility</em> (ESRF) in  Grenoble für die neue Studie verantwortlich war. „Sie verschafft dem  Gehirn eine längere Reifezeit und eine ausgedehnte Periode des Lernens.“  <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-bild-12574-2010-11-17-16636.html"><img class="alignleft" style="border:0 none;" src="http://www.scinexx.de/redaktion/wissen_aktuell/bild7/homosapiens2m.jpg" border="0" alt="Gebiss des Neandertalerkindes" width="160" height="173" /></a></p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Zähne als Zeitspeicher </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Man könnte annehmen, dass die dokumentierten fossilen Funde keine  Lebensgeschichten preisgeben. Aber es hat sich herausgestellt, dass  viele Variablen der Lebensgeschichte eines Individuums stark mit der  Entwicklung der Zähne korrelieren.  „Zähne sind beeindruckende Zeitspeicher, die jeden einzelnen  Wachstumstag aufzeichnen und ähnlich wie die Jahresringe bei Bäumen den  entsprechenden Fortschritt sichtbar machen. Noch beeindruckender ist es,  dass unsere ersten Backenzähne eine winzige ‚Geburtsurkunde’ enthalten.  Wenn Forscher diese Geburtslinie finden, können sie exakt berechnen,  wie alt ein Kind zum Zeitpunkt seines Todes war“, erklärt Tanya Smith,  die an der Harvard University und dem MPI in Leipzig forscht.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Supermikroskop im Einsatz </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Mithilfe eines „Supermikroskops“ können die Forscher diese forensische  Herangehensweise nun auch beim Blick in die Vergangenheit anwenden: Am <em> ESRF,</em> einer der größten Synchrotron-Anlagen der Welt, werden die dazu  notwendigen extrem starken Röntgenstrahlen produziert.  „An der ESRF können wir in unschätzbar wertvolle Fossilien hineinsehen,  ohne sie zu beschädigen, indem wir die speziellen Eigenschaften  energiereicher Synchrotron-Röntgenstrahlen nutzen“, sagt Paul Tafforeau:  „Wir können Fossilien in verschieden großen Maßstäben und in drei  Dimensionen untersuchen, von ihrer Gesamtform in 3D bis hin zu den  mikroskopisch kleinen Tages-Wachstumslinien. Die ESRF ist zurzeit die  einzige Einrichtung, wo diese Untersuchungen an fossilen Menschen  möglich sind.“</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Wuchsen Neandertaler anders? </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Wissenschaftler waren sich jahrzehntelang uneins, ob Neandertaler anders  wuchsen als moderne Menschen. Die neue Studie von Smith, Tafforeau und  anderen Experten schließt nun einige der berühmtesten  Neandertaler-Kinder mit ein, darunter auch das allererste Fossil der  menschlichen Familie, das jemals gefunden wurde. Man nahm an, dass  dieses Neandertalerkind aus Belgien, das im Winter 1829/30 entdeckt  wurde, vier bis fünf Jahre alt war, als es starb. Mithilfe der  Synchrotron-Röntgenstrahlen und modernster Computersoftware konnten die  Forscher das tatsächliche Alter des Kindes zum Todeszeitpunkt jedoch auf  drei Jahre datieren.  Eine bedeutende Erkenntnis aus der aktuellen 5-Jahres-Studie ist den  Wissenschaftlern zufolge, dass die Zähne bei Neandertalern wesentlich  schneller wachsen als bei Vertretern unserer eigenen Art, einige der  ältesten Gruppen moderner Menschen mit eingeschlossen, die Afrika vor  90.000 bis 100.000 Jahren verließen. Das Wachstumsmuster bei  Neandertalern liegt zwischen frühen Vertretern unserer Gattung – zum  Beispiel Homo erectus &#8211; und heute lebenden Menschen, so die Forscher.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Langsames Wachstum und lange Kindheit </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Das für unsere Art so charakteristische langsame Wachstum und die lange  Kindheit scheinen sich also erst kürzlich und ausschließlich in unserer  eigenen Art durchgesetzt zu haben. Diese verlängerte Reifeperiode kann  nach Angaben der Wissenschaftler zusätzliches Lernen erleichtern, eine  komplexe Kognition fördern und verschaffte dem frühen Homo sapiens  möglicherweise einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Neandertaler.</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Die neuen Studien gesellen sich zu der wachsenden Zahl an Beweisen, die  besagen, dass es tatsächlich subtile Entwicklungsunterschiede zwischen  uns und unserem Cousin, dem Neandertaler, gibt. In der Fachzeitschrift <em>Current Biology</em> berichteten Philipp Gunz und Kollegen des  Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie erst vor Kurzem,  dass auch die Entwicklung des Gehirns bei Neandertalern anders verläuft  als beim modernen Menschen.</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Sequenzierung des Neandertalergenoms </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Darüber hinaus hat die Sequenzierung des Neandertalergenoms durch  Molekularbiologen um Svante Pääbo spannende genetische Hinweise  gefunden, die auf Unterschiede bei der Entwicklung des Gehirns und des  Skelettes bei Neandertalern im Vergleich zum modernen Menschen  hindeuten. Diese neuen Methoden ermöglichen es den Forschern, die  Ursprünge einer grundlegenden menschlichen Eigenschaft zu beleuchten:  den kostspieligen aber vorteilhaften Übergang von der ursprünglichen  Strategie „Lebe schnell und stirb jung“ zur fortgeschritteneren  Strategie „Lebe langsam und werde alt“, die uns zu einer der  erfolgreichsten Organismen auf diesem Planeten gemacht hat.</p>
<p>(MPG,  17.11.2010 &#8211;  DLO)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2126/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2126&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Timo Taubertal</media:title>
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			<media:title type="html">4001535</media:title>
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			<media:title type="html">Oberkiefer eines Neandertalerkindes</media:title>
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			<media:title type="html">Gebiss des Neandertalerkindes</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Homo puer.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 21:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Homo puer]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[moderner Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Neanderthaler]]></category>

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		<description><![CDATA[Neanderthaler hatte kürzere Kindheit als der moderne Mensch 15. 11. 2010 Der Neanderthaler hatte einer neuen Studie zufolge eine kürzere Kindheit als der moderne Mensch. Die langsamere Entwicklung könnte dem Homo Sapiens einen Vorteil in der Evolution gegenüber dem Neanderthaler gegeben haben, berichtet eine deutsch-amerikanische Forschergruppe in der Zeitschrift der US-Akademie der Wissenschaften PNAS. Diese [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2124&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2010/11/gemito-fiociniere1.jpg"><img class="size-full wp-image-6523 alignnone" title="Gemito-Fiociniere" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2010/11/gemito-fiociniere1.jpg?w=322&#038;h=450" alt="" width="322" height="450" /></a></h1>
<h1><strong>Neanderthaler hatte kürzere Kindheit als der moderne Mensch</strong></h1>
<div>
<p><cite><a rel="nofollow" href="http://www.afp.com/deutsch/home/"><img src="http://l.yimg.com/i/i/fr/pn/afp4.gif" alt="AFP" width="63" height="30" /></a> </cite></p>
<p>15. 11. 2010</p>
</div>
<p><span style="color:#808080;"><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><strong>Der  Neanderthaler hatte einer neuen Studie zufolge eine kürzere Kindheit als  der moderne Mensch. Die langsamere Entwicklung könnte dem Homo Sapiens  einen Vorteil in der Evolution gegenüber dem Neanderthaler gegeben haben,  berichtet eine deutsch-amerikanische Forschergruppe in der Zeitschrift  der US-Akademie der Wissenschaften <em>PNAS</em>. Diese Erkenntnis stützt sich  auf eine Untersuchung der Zähne der beiden Arten mittels  Röntgenstrahlen.</strong></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">In der Studie zeigt die Forschergruppe um die  Biologin Tanya Smith von der <em>Harvard University</em> und dem deutschen <em>Max  Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie,</em> dass das Wachstum der  Zähne bei jungen Neanderthalern weit schneller war, als bei den ersten  modernen Menschen, die vor 90.000 bis 100.000 Jahren den afrikanischen  Kontinent verließen. Die Neanderthaler starben aus noch immer unbekannten  Gründen vor rund 30.000 Jahre</span></p>
<p>____________________________________________________________________________</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Nota:</span></em></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><span style="color:#808080;">Meine Rede seit Jahr und Tag &#8211; der Mensch unterscheidet sich von den Tieren summa summarum durch seine ausgeprägte Kindlichkeit (und übrigens auch seine ausgeprägte Männlichkeit; und beides läuft womöglich </span><a href="http://maennlich.wordpress.com/2009/06/22/das-mannliche-in-natur-und-gesellschaft-vi-das-kind-ist-der-vater-des-mannes/">aufs Selbe hinaus</a>).</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/jochenebmeier.wordpress.com/2124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/jochenebmeier.wordpress.com/2124/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2124&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Timo Taubertal</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2010/11/gemito-fiociniere1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Gemito-Fiociniere</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://l.yimg.com/i/i/fr/pn/afp4.gif" medium="image">
			<media:title type="html">AFP</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schulreform.</title>
		<link>http://jochenebmeier.wordpress.com/2010/11/15/schulreform/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Panther Ray</dc:creator>
				<category><![CDATA[AllgemeinePädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>
		<category><![CDATA[spielerisch]]></category>
		<category><![CDATA[vom Kinde her]]></category>

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		<description><![CDATA[Pädagogik vom Kinde her denken.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=jochenebmeier.wordpress.com&amp;blog=4907580&amp;post=2119&amp;subd=jochenebmeier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Pädagogik vom Kinde her denken.</p>
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